Störhäufigkeit berechnen und richtig einordnen.
Die Störhäufigkeit zeigt, wie oft eine Maschine, Anlage oder ein Produktionsprozess innerhalb eines festgelegten Zeitraums gestört wird. Sie macht auch wiederkehrende kurze Unterbrechungen sichtbar.
Wie oft treten Störungen während der Produktion auf?
Die Kennzahl muss im Unternehmen eindeutig definiert sein. Nur dann sind Ergebnisse über Maschinen, Schichten, Aufträge oder Zeiträume belastbar vergleichbar.
Als Bezugszeit können beispielsweise 100 oder 1.000 Betriebsstunden verwendet werden. Die Bezugszeit muss immer angegeben werden.
Die Kennzahl ist Ausgangspunkt für konkrete Prüffelder.
Das MES sollte nicht automatisch Ursachen behaupten. Es muss die Daten so bereitstellen, dass Auffälligkeiten nachvollziehbar geprüft und Verbesserungsmaßnahmen abgeleitet werden können.
häufige kleine Störungen nicht übersehen
Störungen auf die tatsächliche Betriebszeit beziehen
technische und organisatorische Ursachen trennen
wiederkehrende Muster nach Maschine und Artikel erkennen
Berechnungsregeln müssen eindeutig sein.
Eine Kennzahl kann nur dann sauber im MES umgesetzt werden, wenn Bezugszeiten, Mengen, Ereignisse und Sonderfälle definiert sind.
Formel, Datenbasis und Auswertung gehören ins Lastenheft.
Wenn Störhäufigkeit für Steuerung oder Verbesserung relevant ist, sollte nicht nur der Kennzahlenname gefordert werden. Entscheidend sind Berechnungslogik, benötigte Daten, Filter, Bezugsobjekt und gewünschte Auswertung.
MES-Lastenheft ansehen →Störhäufigkeit mit eigenen Werten prüfen.
Der kostenfreie Kennzahlen-Assistent führt durch Bedeutung, Berechnung, Auffälligkeiten und konkrete Prüfpunkte.
