Schritt 2.4: MES-Lastenheft
Warum dieser Schritt
Ein MES greift direkt in die täglichen Abläufe ein. Die Mitarbeiter am Shopfloor kennen die realen Prozesse, Abweichungen und Sonderfälle. Ohne ihre Perspektive bleibt das Lastenheft theoretisch. Frühzeitige Einbindung erhöht Akzeptanz und Qualität der Anforderungen.
| Position | 13 von 48 |
| Im MES-Tool-Kit enthalten | Nein |
| Kontakt mit MES-Anbieter | Nein |
Ziel
- Realitätsnahe Beschreibung der Prozesse
- Berücksichtigung praktischer Abläufe und Sonderfälle
- Frühzeitige Akzeptanz für das Projekt
Was ist konkret zu tun?
- Produktionsrundgang durchführen
- Abläufe direkt an den Arbeitsplätzen betrachten
- Praktische Probleme dokumentieren
- Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge aufnehmen
- Ergebnisse in die Workshoparbeit einfließen lassen
Typische Fehler
- Prozesse nur aus Berichten ableiten
- Mitarbeiter nicht aktiv einbeziehen
- Sonderfälle ignorieren
- Akzeptanzthema unterschätzen
Das hilft Dir weiter
Vertiefung im Webinar
Im Webinar zum MES-Lastenheft wird erläutert, warum reale Prozessbeobachtung entscheidend ist und wie Shopfloor-Erkenntnisse strukturiert in das Lastenheft einfließen.
Ergebnis dieses Schrittes
- Dokumentierte reale Prozessabläufe
- Ergänzte und präzisierte Anforderungen
- Höhere fachliche Qualität des Lastenhefts
Jetzt kannst Du diesen Schritt im PDF abhaken.
Nächster Schritt
Die gewonnenen Erkenntnisse werden nun strukturiert in Fachbereichs-Workshops vertieft.
Weiter mit 2.5 – Fachbereichs-Workshops durchführen.
