Schritt 1.5: MES-Budgetplanung
Warum dieser Schritt
Ein MES verursacht nicht nur Lizenz- und Einführungskosten, sondern auch interne Aufwände. Projektleitung, Workshops, Tests und Schulungen binden Zeit und Ressourcen. Wenn diese Kosten nicht berücksichtigt werden, entsteht ein verzerrtes Bild der Wirtschaftlichkeit. Dieser Schritt sorgt für vollständige Transparenz.
| Position | 5 von 48 |
| Im MES-Tool-Kit enthalten | Ja |
| Kontakt mit MES-Anbieter | Nein |
Ziel
- Vollständige Erfassung aller internen Projektaufwände
- Monetäre Bewertung der gebundenen Ressourcen
- Realistische Grundlage für die Investitionsrechnung
Was ist konkret zu tun?
- Interne Projektrollen und Beteiligte definieren
- Zeitaufwände je Phase abschätzen
- Interne Stundensätze ansetzen
- Gesamtkosten je Bereich berechnen
- Ergebnisse strukturiert dokumentieren
Typische Fehler
- Interne Aufwände nicht monetär bewerten
- Zeitbedarf zu optimistisch ansetzen
- Fachbereiche nicht berücksichtigen
- Projektnebenkosten vergessen
Das hilft Dir weiter
Das MES-Tool-Kit
- Excel-Struktur zur Erfassung interner Projektkosten
- Zusammenführung von Einsparungen und Aufwänden
- Vorbereitung der Gesamtbudgetberechnung
Vertiefung im Webinar
Im Webinar zur MES-Budgetplanung wird erläutert, welche internen Aufwände typischerweise entstehen und wie diese realistisch bewertet werden. Dabei wird der Zusammenhang zwischen Ressourcenbindung und Investitionsrahmen deutlich.
Ergebnis dieses Schrittes
- Transparente Übersicht aller internen Projektkosten
- Monetär bewertete Gesamtaufwände
- Grundlage für die Berechnung des Investitionsrahmens
Jetzt kannst Du diesen Schritt im PDF abhaken.
Nächster Schritt
Auf Basis von Einsparpotenzialen und internen Kosten wird nun der wirtschaftlich vertretbare Rahmen ermittelt.
Weiter mit 1.6 – Investitionsrahmen für MES berechnen.
