Projekt-Kick-off strukturieren
Der Projekt-Kick-off schafft ein gemeinsames Verständnis darüber, welche Ziele verfolgt werden, wie die Lastenhefterstellung abläuft und welche Prozesse in den folgenden Workshops untersucht werden.
Der Kick-off ist der gemeinsame fachliche Startpunkt.
Ohne gemeinsamen Start arbeiten Fachbereiche häufig mit unterschiedlichen Erwartungen. Der Kick-off verbindet Projektziele, wirtschaftlichen Rahmen, reale Produktionsabläufe und die Planung der Fachworkshops.
Ein Produktionsrundgang hilft, dokumentierte Abläufe mit der tatsächlichen Situation abzugleichen und relevante Fragen für die Workshops vorzubereiten.
Was ist zu tun?
Bearbeiten Sie die Aufgaben in dieser Reihenfolge und dokumentieren Sie Entscheidungen sowie offene Punkte nachvollziehbar.
Projektziele und freigegebenen Rahmen vorstellen.
Projektorganisation, Rollen und Verantwortlichkeiten bestätigen.
Wesentliche Ergebnisse aus Status quo und GAP-Analyse zusammenfassen.
Produktion und relevante Abläufe vor Ort betrachten.
Bekannte Problemstellen und Besonderheiten aufnehmen.
Relevante MES-Themen und Workshopblöcke festlegen.
Teilnehmer, Termine und offene Vorbereitungsaufgaben vereinbaren.
Welche Informationen sollten vorliegen?
Die folgenden Informationen helfen, den Schritt fachlich fundiert und ohne unnötige Rückfragen zu bearbeiten.
Projektauftrag
Warum wird das MES eingeführt und welche Ergebnisse werden erwartet?
Status quo & GAPs
Die wichtigsten Handlungsfelder aus der Budgetplanung als Orientierung nutzen.
Rundgang
Reale Abläufe, Materialfluss und Informationswege vor Ort betrachten.
Rollen
Auftraggeber, Projektleitung, Kernteam und Ansprechpartner bestätigen.
Workshops
Themenblöcke, Teilnehmer und Reihenfolge der Fachworkshops festlegen.
Vorbereitung
Fehlende Unterlagen, Ansprechpartner oder Prozessinformationen mit Termin nachfordern.
Wer sollte eingebunden werden?
Beziehen Sie nur die Rollen ein, die für diesen Schritt fachlich, technisch oder organisatorisch wirklich erforderlich sind.
Kernteam
Trägt das gemeinsame Projektverständnis und entscheidet über Vorgehen.
Fachbereiche
Bringen die wichtigsten Prozessschwerpunkte und Besonderheiten ein.
IT
Ordnet Systemlandschaft und technische Ausgangslage ein.
Projektleitung
Moderiert Ziele, Vorgehen, Termine und offene Punkte.
Was Sie vermeiden sollten.
Diese Fehler führen häufig zu unnötigem Aufwand, fehlender Vergleichbarkeit oder späteren Projektrisiken.
Der Termin muss gemeinsame Entscheidungen und konkrete nächste Schritte erzeugen.
In dieser Phase steht der eigene Bedarf im Mittelpunkt.
Die reale Arbeitsweise liefert wichtige Hinweise für die folgende Anforderungsarbeit.
Ohne verbindliche Workshopplanung verliert der Projektstart schnell an Dynamik.
Den Produktionsrundgang als Arbeitsbestandteil nutzen.
Betrachten Sie beim Rundgang nicht nur Maschinen, sondern auch Informationswege: Wo entstehen Papierlisten? Wo werden Daten nachgetragen? Wo müssen Mitarbeiter Informationen suchen oder telefonisch klären?
Woran erkennen Sie, dass Schritt 2.3 abgeschlossen ist?
Der Schritt ist abgeschlossen, wenn die folgenden drei Aussagen belastbar beantwortet beziehungsweise erfüllt sind.
Gemeinsames Verständnis
Ziele, Vorgehen und Rollen sind für alle Beteiligten klar.
Prozessbild vorhanden
Wesentliche Produktionsabläufe und Problemstellen wurden gemeinsam betrachtet.
Workshops stehen
Themen, Teilnehmer und nächste Termine sind festgelegt.
Der nächste Projektstand ist vorbereitet.
Ein strukturierter Projektstart und ein verbindlicher Arbeitsplan für die Erstellung des MES-Lastenhefts liegen vor.
Schritt 2.3 direkt in der MES-Checkliste bearbeiten.
Die Fachseite erklärt Vorgehen, Beteiligte und typische Fehler. In der kostenfreien App dokumentieren Sie Status, Verantwortlichen, Termin, Notizen und offene Punkte.
